Zum Hebammen-Rettungsschirm

Über die ersten Reaktionen auf den offenen Protestbrief der Hebammen für den Rettungsschirm zum Weltfrauentag an Landtag, Bundestag und alle interessierten Politiker in Baden-Württemberg und im Bund, haben wir bereits berichtet. Immer mehr Resonanz wird sichtbar, vor allem die Medien sind sehr interessiert an der schwerwiegenden, eine breite Leserschaft betreffenden Thematik.

Vor allem aber in der Lokalpolitik haben die Hebammen Fürsprecher, sie sind nah am Puls ihrer Gemeinden und sorgen sich.

Lokalpolitiker vor Ort aktiv
Vielerorts machen sich Bürgermeister und Gemeinderäte für ihre Hebammen vor Ort durch unterschiedlichste Aktivitäten stark. Die Hebammen – und vor allem die Schwangeren und jungen Familien – sind jedem einzelnen sehr dankbar dafür!
Nicht zuletzt angeregt durch den Protestbrief hat jüngst Dieter Zahn, Bürgermeister von Sulzbach an der Murr, einen Brief an Sozialminister Manne Lucha geschrieben, in dem er ihn mit sehr gut recherchierten Fakten auf die Problematik hinweist und ihn um Unterstützung bittet. Seinen Brief dürfen wir hier veröffentlichen.

[fontawesome icon=”tags” circle=”yes” size=”small” iconcolor=”#c44443″ circlecolor=”#ffffff” circlebordercolor=”#c44443″ animation_type=”bounce” animation_direction=”up” animation_speed=”0.5″] Brief von Bürgermeister Dieter Zahn an Sozialminister Manne Lucha zur Hebammen-Unterversorgung, 20. März 2017

Übrigens: Die Unterschriftenliste zum Protestbrief der Hebammen für den Rettungsschirm (s. a. Beitrag zu den ersten Reaktionen) kursiert nach wie vor und es kommen immer noch neue Hebammen hinzu. Stand 23.4.2017: 788 Unterzeichnerinnen!