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schnecke-transSichere Selbstwahrnehmung

Hebammen haben eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe in diesem so sensiblen Lebensabschnitt von Frauen und Paaren auf dem Weg zur Mutter- bzw. Elternschaft. Wir vereinen neben den medizinischen auch psychosoziale Aufgaben. Unser Glück ist, dass wir überwiegend im Gesunden tätig sind. Und natürlich wissen wir, wann wir Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen hinzuziehen müssen.

So möchten wir Hebammen wahrgenommen werden.

Die Öffentlichkeit erwartet von, uns zu allen Lebensthemen einen Standpunkt zu haben – und den haben wir auch. Zahlreiche Stellungnahmen zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und medizinischen Themen hat unser Dachverband publiziert. Denen schließen wir uns an. Allen voran steht unser ethisches Bekenntnis.

Eine Ethik für Hebammen (Deutscher Hebammenverband e. V. 11/2017)

Die Geburt ist ein gesunder Vorgang. Obwohl 98 Prozent aller Geburten in der Klinik stattfinden, gehört aus unserer Sicht Gebären nicht in erster Linie in ein Krankenhaus, solange keine Regelwidrigkeiten zu erkennen sind. Wir Hebammen arbeiten nach Vorschriften, Gesetzen und Richtlinien, die uns einen klaren Rahmen für unsere Tätigkeit stecken. Innerhalb dieses Rahmens sind wir aufgrund unserer Ausbildung und Fortbildung befähigt, unsere Aufgabe sicher zu erfüllen: Neues Leben auf natürlichem Weg in die Welt zu begleiten.
In diesem frühen Stadium des Lebens können wir viel für den Erhalt der Gesundheit tun. Wir können schon die werdenden Eltern über die Gesunderhaltung des ungeborenen Lebens aufklären: nicht nur Ernährung, Hygiene und Lebensweise sondern auch die wachsende Bindung zum Kind kräftigt das Leben und trägt wesentlich zur Gesunderhaltung bei.

In diesem Bewusstsein möchten wir unsere Kolleginnen stärken, die Schwangerenvorsorge zu übernehmen. Das ist unsere Schlüsselfunktion!

Vielen Schwangeren ist nicht wirklich bewusst, dass ein Kaiserschnitt eine echte Operation ist und gegenüber der natürlichen Geburt Nachteile hat. Rund 195 Tausend Frauen haben sich im vergangenen Jahr gegen den natürlichen Vorgang entschieden.
Wir Hebammen möchten Frauen schon in der Schwangerschaft und nicht erst bei der Geburt auf das Thema vorbereiten. Wir stehen allen werdenden Müttern und Vätern für eine intensive Auseinandersetzung im Vorfeld dieser weitreichenden Entscheidung zur Verfügung und begleiten sie mit Rat und Tat begleiten. Denn: Es ist nicht egal, wie wir geboren werden!

2014 haben auf Initiative der Grünen in Baden-Württemberg und unter der Schirmherrschaft des Sozialministeriums Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Ärzteschaft und Versicherung mit uns Hebammen die Kampagne zur Stärkung der Natürlichen Geburt ins Leben gerufen. Über ein Jahr haben wir damit die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert. Die dafür bereit gestellte Website wurde nach Ablauf der Kampagne aus dem Netz genommen. Das gemeinschaftliche Engagement wird jedoch in anderer Form fortgeführt: Der Hebammenverband Baden-Württemberg hat ein Konzept für einen Runden Tisch erstellt, an dem Vertreter aller beteiligten Berufsgruppen und auch Beteiligte selbst gemeinsam arbeiten werden. Sie werden das Ziel, die Kaiserschnittrate zu senken, auch nach dem Ende der Kampagne weiter aktiv verfolgen.

Oft werden Hebammen zu Impfungen befragt. Als Hebammen dürfen wir dazu nicht beraten.

Beruf Hebamme (heute). Skizzierung der aktuellen Berufsbedingungen von Jutta Eichenauer anlässlich des Fachgesprächs „Geburtshilfe“ der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg (23.04.2018)

Berufsbild Hebamme. (Primär-)präventiver Gesundheitsfachberuf. Schilderung der aktuellen Situation der Hebammen von Jutta Eichenauer anlässlich des Netzwerktreffens Mütterforum (03.03.2018)

Drohgebärde Inkontinenz. Ein Statement von Jutta Eichenauer zur medialen Stilisierung der geringeren Inkontinenz als positive Langzeitfolge von Kaiserschnitten (07.03.2018)

Der Hebammenberuf heute. Problemdarstellung und Lösungsansätze für die Podiumsdiskussion anlässlich der Präsentation der interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft „Familie – Vertrauen – Zukunft“ auf dem Ärztekongress/Medizin-Messe in Stuttgart, Jutta Eichenauer (27.01.2018)

Erklärung zum politischen Ausstieg aus den Frühe Hilfen von Jutta Eichenauer anlässlich des Netzwerkkoordinatorinnentreffens (13.12.2017)

Berufsbild Hebamme. (Primär-)präventiver Gesundheitsfachberuf. Vortrag auf der MG-Versammlung des Landesfamilienrates von Jutta Eichenauer (23.05.2017)

Stellungnahmen und Einschätzungen des Hebammenverbands Baden-Württemberg e. V. auf die Anfragen der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg zum Zustand der Hebammenversorgung im Kreis Esslingen vom 13.12.2016

Stellungnahmen und Einschätzungen des Hebammenverbands Baden-Württemberg e. V. auf die Anfragen Abg. Stefan Herre AfD im Landtag von Baden-Württemberg zur Situation der Hebammen im Zollernalbkreis vom 17.11.2016 (Drucksache 16 / 972)

Statement zur Beschlussfassung Runder Tisch Geburtshilfe auf der Landesgesundheitskonferenz am 19.10.2016 von Jutta Eichenauer (22.10.2016)

Der Hebammenschwund und seine gesellschaftliche Dimension. Ein roter Faden. (Juli 2015)
Vortrag von Jutta Eichenauer

Stellungnahme zur Rauchentwöhnung von Schwangeren (Juni 2015)
Anfrage zum Antrag der Abg. Dr. Marianne Engeser u. a. CDU beim Landtag von Baden-Württemberg: „Schäden durch Nikotin in der Schwangerschaft – Prävention und Maßnahmen“, Drucksache 15 / 6924.

Hebammen leisten Geburtshilfe! Hebammenarbeit ist unersetzlich! (Juni 2015)
Vortrag von Barbara Wagner

Hebammenmangel in Baden-Württemberg. Ursachen. Fakten. Lösungen. (Juni 2015)
Von Jutta Eichenauer

Stellungnahme zum Antrag auf Verbesserung der Hebammenversorgung. Experten-Einschätzung erbeten vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Baden-Württemberg, Antrag der Abgeordneten Elke Brunnemer (März 2015)

Stellungnahme zur Neuauflage eines Flyers „Sicherer Babyschlaf“ durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (März 2013)

Stellungnahme zu den Empfehlungen des Deutschen Ethikrates zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Intersexuellen Erbeten vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (Februar 2013)