DHV fordert angemessene Vergütung und gute Arbeitsbedingungen für freiberufliche Hebammen

Auch auf der letzten Sitzung am 4. Juli 2017 konnte die Schiedsstelle zwischen den Hebammenvertreterinnen und den Gesetzlichen Krankenkassen keine Einigung erzielen. Strittig sind nach wie vor die Vergütung für freiberufliche Hebammen und die Arbeitsbedingungen für Beleghebammen, die freiberuflich in Kliniken arbeiten.

„Die fast 20.000 freiberuflich arbeitenden Hebammen in Deutschland brauchen eine angemessene Vergütung und gute Arbeitsbedingungen. Dann gibt es wieder genügend Hebammen, die im Beruf bleiben. Wir brauchen sie dringend für eine gute Versorgung rund um die Geburt“, meint Martina Klenk, Präsidentin des DHV.

Der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht.

DHV-Pressemitteilung vom 05.07.2017

– Was sind Beleghebammen?
– Weshalb fordern die Hebammenverbände eine Erhöhung der Vergütung?
– Der GKV-Spitzenverband behauptet, dass Beleghebammen mehr Vergütung bekommen sollen, der Hebammenverband widerspricht. Was stimmt?
– Was fordert der GKV-Spitzenverband?
– Was kritisiert der Deutsche Hebammenverband (DHV) an den geplanten Neuregelungen der Krankenkassen?
– Was fordert der DHV?
– Was ist eine Schiedsstelle?

Auf diese Fragen zu den geplanten Einschränkungen im Abrechnungssystem für Beleghebammen hat der DHV Antworten zusammengestellt (DHV-Pressemitteilung vom 17.05.2017)