Hebammenwesen als Immaterielles Kulturerbe nominiert

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Hebammenwesen als Immaterielles Kulturerbe nominiert

Die deutsche UNESCO-Kommission hat die Nominierung des Hebammenwesens als Immaterielles Kulturerbe für die internationale UNESCO-Liste beschlossen. In das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes wurde sie bereits 2016 aufgenommen. Nun folgt der nächste Schritt, mit dem die Experten auf die wertvolle Kompetenzen der Hebammen aufmerksam machen:

„Etwa 20.000 Hebammen in ganz Deutschland leisten jeden Tag sehr wertvolle Arbeit. Ihr Wissen und ihre weitreichenden Fähigkeiten sind essenziell für Geburten hierzulande, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt“, so Prof. Dr. Christoph Wulf, Vorsitzender des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe. Allerdings führten heute in Deutschland Überlastung und hohe Haftungsrisiken zu oft schwierigen Arbeitsbedingungen für Hebammen. „Mit der Nominierung dieser Kulturform für die internationale UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes wollen wir einmal mehr auf die sehr wertvollen Kompetenzen der Hebammen sowie auf die Notwendigkeit der Erhaltung und Weitergabe ihres Wissens und Könnens aufmerksam machen.“

Die Entscheidung hat die UNESCO-Kommission am 16.3.2018 verkündet. Eingereicht wird der deutsche Vorschlag offiziell im März 2019. Ob eine Aufnahme erfolgt, wird sich Ende 2020 entscheiden.

[fontawesome icon=“tags“ circle=“yes“ size=“small“ iconcolor=“#c44443″ circlecolor=“#ffffff“ circlebordercolor=“#c44443″ animation_type=“bounce“ animation_direction=“up“ animation_speed=“0.5″] Hebammenwesen und Bauhüttentradition für internationale UNESCO-Listen nominiert (Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommussion, 16.3.2018)

23. März 2018|